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Rechner

Was kosten deine Gebühren wirklich?

Nicht die Summe auf den Abrechnungen. Jeder abgezogene Franken nimmt auch seine künftige Rendite mit — und dieser Teil steht nirgends.

Dein Depot

CHF
CHF
J.
%

Pro Jahr, vor allen Kosten.

Deine Gebühren

Die Werte stehen auf deiner Abrechnung und im Preisblatt deiner Bank. Hier ist absichtlich keine Bank hinterlegt — Preislisten ändern sich, und ein veralteter Vergleich ist schlechter als keiner.

×
CHF

Daran entscheidet sich, ob die Mindestgebühr greift.

%
CHF
%

Die Umsatzabgabe ist dort doppelt so hoch. Ein Aufschlag auf den Devisenkurs ist nicht eingerechnet.

% p.a.
CHF
% p.a.

Steht im Factsheet des Fonds, nicht auf der Abrechnung.

Vorgabewerte — trag die Konditionen deiner Bank ein.

Abgebucht
CHF 29’312

über 30 Jahre

Zusätzlich entgangen
CHF 49’155

Rendite, die diese Franken gebracht hätten

Gesamtkosten
CHF 78’467

beides zusammen

Renditeverlust
0.44 %

pro Jahr, am Abstand der beiden Depotwerte

Mit und ohne Gebühren

Dieselbe Einzahlung, dieselbe Rendite. Der Abstand zwischen den Linien wächst schneller als die Gebühren selbst — jeder abgezogene Franken nimmt seine künftige Rendite mit.

Die Rechnung

Eingezahlt
CHF 230’000
Handelskosten pro Jahr
CHF 138
Depot ohne Gebühren
CHF 634’662
Depot mit deinen Gebühren
CHF 556’195
Differenz
CHF 78’467
  • Vorgeschlagen und nicht geprüft: die Umsatzabgabe Inland, die Umsatzabgabe Ausland, die Mehrwertsteuer. Die Sätze stammen aus der Praxis, eine Fundstelle fehlt — trag die Werte deiner Abrechnung ein, wenn du sicher gehen willst.
  • Bei 2’000 Franken pro Order greift die Mindestgebühr: Du zahlst 1.00 % statt der 0.50 % aus dem Tarif.
  • Die Produktkosten stehen auf keiner Abrechnung — sie werden im Fonds abgezogen, bevor der Kurs entsteht.

Wie gerechnet wird

Zwei Läufe über denselben Zeitraum: einer mit deinen Gebühren, einer ohne. Beide bekommen dieselbe Einzahlung und dieselbe Rendite. Der Unterschied am Ende ist das, was die Gebühren gekostet haben — abgebucht und entgangen zusammen.

Handelskosten pro Jahr = (max(Betrag × Courtage, Mindestcourtage) + Umsatzabgabe) × Käufe pro Jahr

Die Mindestcourtage schlägt den Prozentsatz, sobald sie höher ist. Der Klammerausdruck ist, was ein einzelner Kauf kostet; mal Anzahl Käufe ergibt er die Zeile «Handelskosten pro Jahr» im Ergebnis.

Depotgebühr = max(Depotwert × Satz, Mindestdepotgebühr) × (1 + Mehrwertsteuer)

Die Bestandsgebühr, am Jahresende auf dem Depotwert, mit Mehrwertsteuer. Die Mindestdepotgebühr schlägt den Satz, sobald sie höher ist — bei einem kleinen Depot ist sie die ganze Gebühr.

Die Produktkosten werden nicht abgebucht, sondern mindern das Wachstum: Ein ETF zieht seine TER laufend im Fonds ab, bevor der Kurs entsteht. Wer sie als Abbuchung darstellt, zeigt sie an einer Stelle, an der sie niemand je sehen wird.

Depot_neu = (Depot_alt + Einzahlung − Handel) × (1 + Rendite − TER) − Depotgebühr

Jahr für Jahr: Einzahlung und Handelskosten zu Beginn, Wachstum über das Jahr, Depotgebühr am Ende.

Renditeverlust = (Depot ohne Gebühren ÷ Depot mit Gebühren) ^ (1 ÷ Jahre) − 1

Wie schnell der Abstand zwischen den beiden Depots wächst. Es ist ausdrücklich nicht die Differenz der beiden Jahresrenditen: Ein Teil des Geldes wird erst in späteren Jahren eingezahlt und hat weniger Jahre, in denen der Abstand wächst. Bei den Vorgabewerten liegen die beiden Masse mehr als einen Zehntel Prozentpunkt auseinander.

Annahmen, offengelegt

Jeder Rechner trifft Annahmen. Hier stehen sie, damit du weisst, wofür das Ergebnis gilt — und wofür nicht.

Die Sätze für Umsatzabgabe und Mehrwertsteuer sind Vorschläge mit offener Fundstelle.
Sie stammen aus der Praxis und sind nicht an einer amtlichen Quelle geprüft. Wer sie unverändert lässt, liest das im Ergebnis — eine ungeprüfte Zahl darf nicht wie eine Zusicherung aussehen. Deine Abrechnung nennt die Beträge, die wirklich angefallen sind.
Handel findet zu Jahresbeginn statt, mit der Einzahlung.
Man handelt, wenn Geld hereinkommt. Wer stattdessen über das Jahr verteilt kauft, zahlt dieselben Gebühren zu leicht anderen Zeitpunkten — an der Grössenordnung ändert das nichts, an der zweiten Nachkommastelle schon.
Betrag pro Kauf und Anzahl Käufe bleiben über die Jahre gleich.
In Wirklichkeit wachsen die Beträge meist mit dem Depot, und damit sinkt der Anteil der Mindestcourtage. Der Rechner ist hier also eher pessimistisch — wer klein anfängt und gross wird, zahlt anteilig weniger als hier gerechnet.
Ein einziger Satz für die Depotgebühr, ohne Staffelung nach Depotgrösse.
Viele Banken staffeln: Der Satz sinkt ab bestimmten Schwellen. Das ist nicht modelliert, weil jede Bank es anders macht. Wer den Satz seiner heutigen Depotgrösse einträgt, bekommt für die ersten Jahre die richtige und für die späteren eine zu hohe Zahl.
Der Fremdwährungsaufschlag fehlt, obwohl der Auslandanteil abgefragt wird.
Der Anteil ausländischer Titel wirkt hier nur auf die Umsatzabgabe. Der Aufschlag auf den Devisenkurs — üblich sind 0.5 bis 1.5 Prozent je Umtausch — hat kein eigenes Feld und geht deshalb mit null in die Rechnung ein. Bei einem ETF-Sparplan in US-Titeln ist er regelmässig teurer als die ganze Courtage. Wer ihn kennt, schlägt ihn auf die Courtage auf: 1 Prozent Aufschlag bei vollem Auslandanteil entspricht 1 Prozentpunkt mehr Courtage.
Keine Ausgabeaufschläge, Erfolgsbeteiligungen, Rückvergütungen, Übertrags- oder Inaktivitätsgebühren — und nicht, was der Steuerauszug kostet.
Sie kommen vor, aber nicht bei jedem und nicht jedes Jahr. Der Steuerauszug ist der regelmässigste davon und reicht von gratis bis über 170 Franken im Jahr bei zwanzig Positionen — welcher Anbieter was verlangt, steht im Broker-Vergleich. Wer solche Posten hat, addiert sie am besten in die Handelskosten hinein — der Rechner soll das Gerüst zeigen, nicht jede Sonderform kennen.
Alle Beträge sind nominal, ohne Inflation und ohne Einkommenssteuer auf Dividenden und Zinsen.
Beides trifft beide Läufe gleich und verschiebt die Differenz kaum. Was der Rechner zeigt, ist der Kostenunterschied — nicht die Kaufkraft am Ende. Zwei Steuern sind dagegen sehr wohl eingerechnet: die eidgenössische Umsatzabgabe bei jedem Kauf und die Mehrwertsteuer auf der Depotgebühr.

Häufige Fragen

Warum kosten 0.3 Prozent Depotgebühr mehr als 0.3 Prozent?
Weil der abgebuchte Franken nicht nur weg ist, sondern auch nicht mehr arbeitet. Über dreissig Jahre entgeht ihm das Mehrfache seiner selbst an Rendite. Auf der Abrechnung steht nur die Abbuchung — der grössere Teil des Schadens steht nirgends. Genau diese zweite Hälfte rechnet dieser Rechner aus.
Warum steht in diesem Rechner keine Bank mit ihren Preisen?
Weil deine eigene Abrechnung genauer ist als jede Preisliste: Sätze gelten je nach Depotgrösse, Handelsplatz und Paket verschieden, und was für dich gilt, steht auf deinem Auszug. Dieser Rechner arbeitet deshalb mit deinen Zahlen. Wer Anbieter nebeneinander sehen will, findet sie im Broker-Vergleich — dort trägt jede Zahl die Fundstelle und das Datum, an dem jemand sie abgelesen hat, und eine Zelle bleibt leer, solange das niemand getan hat.
Was ist die Mindestcourtage, und warum ist sie so wichtig?
Fast jede Bank verlangt pro Handel einen Mindestbetrag, auch wenn der prozentuale Satz weniger ergäbe. Bei kleinen Beträgen ist das der eigentliche Preis: Wer für 500 Franken kauft und 20 Franken Minimum zahlt, zahlt 4 Prozent — nicht die 0.5 Prozent aus dem Tarif. Deshalb sagt der Rechner es hin, sobald das Minimum greift.
Was sind Produktkosten, und warum sehe ich sie nie?
Die TER eines Fonds oder ETF wird laufend im Fondsvermögen abgezogen, bevor der Kurs entsteht. Sie erscheint auf keiner Abrechnung und in keinem Kontoauszug. Sichtbar ist sie nur im Factsheet — und in der Rendite, die etwas tiefer ausfällt als beim Index. Der Rechner behandelt sie deshalb als Renditeabschlag, nicht als Abbuchung.
Was ist die eidgenössische Umsatzabgabe?
Eine Abgabe auf den Handel mit Wertpapieren: 0.075 Prozent bei schweizerischen, 0.15 Prozent bei ausländischen Titeln, fällig beim Kauf und beim Verkauf. Der Rechner belastet sie nur je Kauf — das Feld heisst „Käufe pro Jahr“, und wer regelmässig auch wieder verkauft, trägt eine Runde als zwei Käufe ein. Die beiden Sätze stammen aus der Praxis, eine geprüfte Fundstelle fehlt noch, und das steht auch im Ergebnis; verstellen lassen sie sich hier nicht. Wer mit eigenen Sätzen rechnen will, schlägt die Differenz auf die Courtage auf — beide hängen am selben Ordervolumen.
Lohnt sich ein Wechsel der Bank wegen der Gebühren?
Das sagt dir dieser Rechner nicht — er rechnet aus, was deine heutigen Sätze kosten. Trag dieselben Depotwerte mit anderen Sätzen ein, und du siehst die Differenz. Was ein Wechsel darüber hinaus kostet — Übertragsgebühren, Aufwand, und ob die neue Bank einen Steuerauszug liefert — steht nicht in dieser Rechnung.

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