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Vertrauen

Wie gerechnet wird

Und mindestens so wichtig: was nicht gerechnet wird. Wer eine Zahl übernimmt, soll wissen, woher sie kommt und wo sie aufhört zu gelten.

Renditen werden verkettet, nicht addiert

Zweimal +10 % sind +21 %, nicht +20 %. Die Umrechnung auf ein Jahr ist geometrisch: +21 % über zwei Jahre sind +10 % pro Jahr, nicht +10.5 %. Unter 30 Tagen wird die Jahresrendite verweigert, statt aus drei guten Tagen „+4200 % p. a.“ zu machen.

Eine Bewertung gilt für das Ende des Tages

Nach jeder Bewegung dieses Tages. Eine Ein- oder Auszahlung gehört zu der Periode, die auf ihrem Datum endet, und wird vom Schlusswert abgezogen, bevor die Rendite gebildet wird. Ohne diese festgelegte Konvention ergeben dieselben Zahlen zwei verschiedene Renditen.

Zwei Zeitkonventionen, beide bewusst

Der interne Zinsfuss rechnet mit 365 Tagen pro Jahr — so wie die Funktion XIRR in Tabellenkalkulationen, damit nachgerechnete Werte übereinstimmen. Die Annualisierung der zeitgewichteten Rendite rechnet mit 365.25, weil dort Schaltjahre im Mittel enthalten sein sollen. Der Unterschied liegt bei rund 0.02 Prozentpunkten.

Nichts wird geschätzt, wo die Grundlage fehlt

Wo keine ehrliche Antwort möglich ist, steht ein Strich und keine Null. Null läse sich als „kein Gewinn“ statt als „keine Aussage“. Perioden, die bei einem Depotwert von null beginnen, werden übersprungen, statt durch null zu teilen.

Das „heute“ der Portfolio-Seite ist der letzte Datenpunkt

Nicht der Kalendertag. Sonst zeigte derselbe Build an zwei Tagen zwei verschiedene Seiten, und eine seit Monaten nicht gepflegte Reihe würde als „seit Jahresbeginn“ verkauft. In den Rechnern ist es umgekehrt: Dort kommt das Datum aus deinem Browser, weil eine Frist sonst falsch angezeigt würde.

Was hier nicht gerechnet wird

Keine Veranlagung, keine Kostenbasis, keine Steuerwerte aus der amtlichen Kursliste und keine Aussage darüber, was deine Steuerbehörde akzeptiert. Die Werkzeuge ordnen Beträge zu und zeigen Modelle mit offengelegten Annahmen. Die steuerliche Fachlogik liegt in der App — an einer Stelle, mit einer Testsuite, nicht in zwei Fassungen, die auseinanderlaufen können.