Vergleich
Welcher Broker passt zu dir?
Trag ein, wie du anlegst — und lies ab, was dich das bei welchem Anbieter über die Jahre kostet. Dazu die Punkte, die in keiner Preistabelle stehen: ob ein Steuerauszug kommt, ob die Stempelsteuer anfällt, ob du ins Aktienregister kommst.
Entwurf — noch nicht geprüft
Diese Seite ist ein Entwurf und aus der Suche ausgenommen. Bei jedem Anbieter ist die Preisliste verlinkt — prüfe die Zahl dort, bevor du dich entscheidest.
Was dagegen steht, Stand 2026-09-13 — gerechnet, nicht behauptet:
- Kein Netzbefund: Ob die Fundstellen überhaupt noch antworten, hat niemand geprüft (scripts/belege-pruefen.mjs).
Solange dieser Hinweis steht, ist die Seite von der Suche ausgenommen. Richte dich nicht nach diesen Angaben, sondern nach der amtlichen Quelle unten.
Schnelle Orientierung
Vier starke Allrounder als Ausgangspunkt
Für ein neutrales Referenzdepot stehen diese vier vorn: erfüllter Wunsch nach einem einlesbaren Schweizer Steuerauszug, bezifferte Courtage und Depotgebühr, kein unbekannter Währungsaufschlag – und danach die tiefsten berechneten Gesamtkosten. Keine bezahlte Platzierung.
- 01
Saxo Bank (Schweiz)
Passt zum Referenzprofil ohne Einwand
- Kosten im 1. Jahr
- CHF 76
- Projektion über 20 Jahre
- CHF 9’309
Auslandscourtage nicht separat belegt; die Rechnung verwendet dort den Inlandstarif.
- 02
Yuh
Passt zum Referenzprofil ohne Einwand
- Kosten im 1. Jahr
- CHF 167
- Projektion über 20 Jahre
- CHF 12’403
Auslandscourtage nicht separat belegt; die Rechnung verwendet dort den Inlandstarif.
- 03
Swissquote
Passt zum Referenzprofil ohne Einwand
- Kosten im 1. Jahr
- CHF 254
- Projektion über 20 Jahre
- CHF 16’949
Auslandscourtage nicht separat belegt; die Rechnung verwendet dort den Inlandstarif.
- 04
Cornèrtrader
Passt zum Referenzprofil ohne Einwand
- Kosten im 1. Jahr
- CHF 316
- Projektion über 20 Jahre
- CHF 19’343
Wie legst du an?
Wähle, was am ehesten passt — die Zahlen kannst du danach verstellen.
Beispielzahlen — noch keine von dir. Wähle oben eine Ausgangslage oder trag unten deine eigenen ein.
Für dieses Profil, über 20 Jahre
Am günstigsten ist Interactive Brokers mit CHF 21 im ersten Jahr — über 20 Jahre sind das CHF 7’432. Der grösste Posten dabei ist Courtage. Bis zum teuersten berechenbaren Anbieter liegen CHF 46’883 dazwischen.
Zum Auslandanteil: Für Interactive Brokers ist kein eigener Satz für ausländische Börsenplätze erfasst. In dieser Rechnung steht dort der Schweizer Satz — bei 80.0 % Auslandanteil betrifft das den grösseren Teil der Courtage. Ob der wirkliche Satz höher oder tiefer liegt, wissen wir nicht; erfassen liesse er sich nur in der Börsenwährung.
Gerechnet mit 5.0 % Rendite und 0.2 % Produktkosten pro Jahr. Die Gesamtkosten enthalten zusätzlich die Rendite, die dem abgebuchten Geld entgeht — sie steht auf keiner Abrechnung und ist über zwanzig Jahre meist der grössere Teil. Der Balken zeigt nur das Abgebuchte.
An ausländischen Börsen verlangen viele Anbieter eigene Sätze. Wo wir sie erfasst haben, sind sie eingerechnet und mit deinem Auslandanteil gewichtet. Wo nicht, steht dort der Schweizer Satz — diese Zeilen sind mit «CH-Satz im Ausland» gekennzeichnet, und ihre Courtage ist eine fremde Zahl, keine erhobene. Ausländische Tarife stehen meist in der Börsenwährung, und ein in Franken umgerechneter Betrag fiele mit jedem Kurs anders aus — deshalb steht hier lieber der Vermerk als eine Scheingenauigkeit. Stempelsteuer und Währungswechsel hängen ohnehin am Auslandanteil und sind belegt.
Nicht berechenbar — und woran es liegt
Diese Anbieter stehen in der Liste, aber ihre Preise hat hier noch niemand abgelesen. Ein geschätzter Wert wäre bequemer und würde dich Geld kosten.
- St. Galler Kantonalbank — es fehlt: Courtage, Courtage im Ausland, Handelsguthaben, Fremdwährungsaufschlag, Inaktivitätsgebühr. Preisliste des Anbieters
- TradeDirect — es fehlt: Courtage im Ausland, Depotgebühr, Kontoführung, Handelsguthaben, Fremdwährungsaufschlag, Zins auf Barguthaben, Inaktivitätsgebühr. Preisliste des Anbieters
Deine Zahlen
Je genauer, desto brauchbarer das Ergebnis. Die Ordergrösse ist die wichtigste: An ihr entscheidet sich, ob eine Mindestgebühr greift.
Bei 200 Franken pro Kauf gewinnt ein anderer Anbieter als bei 50'000.
Ein monatlicher Sparplan sind zwölf.
Entscheidet über Umsatzabgabe und Währungswechsel.
Mehrere Banken nehmen eine Mindestgebühr je Titel — dort kostet ein kleines Depot mit vielen Titeln mehr als ein grosses mit wenigen.
Was dir sonst wichtig ist
Die Konditionen im Einzelnen
Was in den Preisverzeichnissen steht. Ein Strich heisst: hier hat noch niemand nachgesehen — nicht, dass es nichts kostet.
Stärken und Schwächen, je Anbieter
DEGIRO im Detail
Broker · keine Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: nein · Generalversammlung: ja
+ Keine Schweizer Umsatzabgabe — der Broker ist kein Schweizer Effektenhändler. Bei grossen Beträgen ist das der grösste Einzelposten, den man spart.
+ Depotübertrag zu DEGIRO ist kostenlos.
+ ETFs der Kernauswahl kosten null Kommission; es bleibt die Bearbeitungsgebühr von 1 Euro.
+ Dividenden-Verarbeitung, Kontoschliessung und Orderstornierung kosten nichts.
− Eine Order an der SIX kostet CHF 5.00 plus CHF 1.00 Bearbeitungsgebühr — für Schweizer Titel teurer als bei mehreren Schweizer Anbietern.
− Kein Schweizer Steuerauszug im Preis: Ein Schweizer Tax Voucher kostet CHF 50.00 pro Stück plus Mehrwertsteuer.
− Depotübertrag hinaus: 20 Euro pro Position plus externe Kosten. Bei zwanzig Positionen ist das ein dreistelliger Betrag beim Wechsel.
− Teilnahme an einer Hauptversammlung: 100 Euro Mindestgebühr plus die tatsächlich anfallenden Kosten; Stimmrechtsvertretung 10 Euro.
− Keine Schweizer Einlagensicherung. Die flatexDEGIRO Bank SE untersteht der deutschen BaFin, die Niederlassung der niederländischen Aufsicht.
− Für jede ausländische Börse fällt eine jährliche Gebühr von 2.50 Euro an (höchstens 0.25 % des Kontoguthabens). Die Schweizer Börse und die ETF-Kernauswahl sind davon ausgenommen — wer nur an der SIX handelt, zahlt sie nicht.
Die Beträge in Euro stehen im Klartext bei den Schwächen und nicht in den Zahlenfeldern: Diese führen Franken, und ein umgerechneter Eurobetrag wäre eine Scheingenauigkeit, die sich mit jedem Kurs ändert. Die Courtage von CHF 6.00 ist die SIX-Order inklusive Bearbeitungsgebühr — bei US-Titeln liegt sie tiefer, bei anderen europäischen Börsen höher. Die Kontoführung steht auf null, weil die Schweizer Börse von der Anschlussgebühr ausgenommen ist; wer ausländische Börsen nutzt, rechnet 2.50 Euro je Börse und Jahr dazu.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Yuh im Detail
Neobank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: nein · Generalversammlung: nein
+ Keine Depotgebühr und keine Kontoführungsgebühr.
+ Regelmässige ETF-Käufe sind ohne Gebühr je Ausführung möglich.
+ Die Mindestgebühr von CHF 1 ist die tiefste unter den erfassten Anbietern — bei kleinen Sparraten fällt sie kaum ins Gewicht.
+ Liefert einen eCH-0196-Steuerauszug, und die Aktivitäts-CSV enthält die Kaufpreise, die im Auszug fehlen.
− Fremdwährungsaufschlag von 0.95 % — gleich hoch wie bei Swissquote; nur UBS mit 1.70 % sowie Revolut und die Zürcher Kantonalbank mit je 1 % verlangen mehr. Bei einem Depot in US-Titeln ist das der grösste laufende Posten.
− Kein Zins auf dem Guthaben in CHF, EUR und USD.
− Als Schweizer Effektenhändler zieht Yuh die Umsatzabgabe ein: 0.075 % auf inländische, 0.15 % auf ausländische Titel, je Kauf und je Verkauf.
− Der Sparplan ist nicht allgemein gebührenfrei: Gratis sind wiederkehrende **Käufe** ausgewählter ETFs; Verkäufe kosten die volle Courtage. Das Feld steht deshalb auf «nicht geprüft» statt auf «ja».
− Einen Depotübertrag bietet Yuh **überhaupt nicht** an, weder hinein noch hinaus. Der Ausstieg geht nur über den Verkauf — mit Stempelsteuer und dem Kurs des Tages. Bei den Übertragskosten steht deshalb ein Strich: Es gibt keinen Preis, weil es die Dienstleistung nicht gibt.
Läuft auf der Infrastruktur von Swissquote, ist aber ein eigener Aussteller mit eigenem Preisverzeichnis. Die Staffel gilt je Auftrag; die Mindestgebühr von CHF 1 greift unterhalb von 200 Franken Auftragswert.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Saxo Bank (Schweiz) im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: — · Generalversammlung: ja
+ Mit 0.08 % und mindestens CHF 3 zwischen rund CHF 1'000 und CHF 36'000 Auftragsgrösse die günstigste Courtage unter den erfassten Schweizer Anbietern — darüber sind die Festpreise von cash (CHF 29) und der Basler Kantonalbank (CHF 30) billiger. Derselbe Satz gilt an der SIX, an der NASDAQ und an der Deutschen Börse, je in der Währung des Handelsplatzes.
+ Erhebt keine Depotgebühren.
+ Schreibt Kaufpreis und Wechselkurs an jede Bewegung des Steuerauszugs — als einzige der vier Banken, deren Auszug daraufhin angesehen wurde; bei den übrigen achtzehn ist es noch nicht gemessen. Damit ist der Einstand in Franken belegbar statt geschätzt.
− Depotübertrag hinaus: CHF 50.00 pro Position.
− Der Aufschlag beim Währungswechsel steht nicht in den öffentlichen Konditionen. Wer in Fremdwährung handelt, sollte ihn vor der Eröffnung erfragen.
− Der Sparplan ist beim Kauf gebührenfrei, aber nur für Titel in Franken. Das Feld steht deshalb auf «nicht geprüft» statt auf «ja» — ein blosses Ja überzeichnete ein Angebot, das an der Währung des Titels hängt.
Die Courtage ist die Stufe «Classic», die ohne Mindestvermögen oder Handelsvolumen gilt. Platinum (0.05 %) und VIP (0.03 %) setzen beides voraus. Die Werte stammen aus dem Preisrechner, der die Tabelle auf der Kommissionsseite speist — sie erscheinen dort erst, wenn die Seite im Browser geladen ist.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Swissquote im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Die Eintragung ins Aktienregister bei Schweizer Namenaktien ist kostenlos. Wer an die Generalversammlung will, kommt hier hin — bei Anbietern mit Sammelverwahrung nicht.
+ Die günstigste Stufe kostet CHF 3 bis zu einer Auftragsgrösse von CHF 500, und dieselbe Staffel gilt für die Schweiz, die USA und das Vereinigte Königreich — je in der Währung des Produkts.
+ Einlieferung von Titeln und interne Übertragungen sind kostenlos.
+ Liefert einen eCH-0196-Steuerauszug.
− Die Courtage springt oberhalb von CHF 2'000 hart: von CHF 10 auf CHF 29. Wer regelmässig für zwei- bis dreitausend Franken kauft, zahlt fast das Dreifache pro Ausführung.
− Depotgebühr von CHF 20 bis 50 pro Quartal, abhängig vom Vermögen — anders als bei den Neobanken, die keine verlangen.
− Fremdwährungsaufschlag von 0.95 % zwischen den Hauptwährungen. Bei einem Depot in US-Titeln ist das der grösste laufende Posten.
− Keine Verzinsung der Bareinlage, in keiner Währung und keiner Betragsstufe.
− Der Steuerauszug nennt Stückzahlen, aber keine Kaufpreise. Für Altbestand aus der Zeit vor dem ersten Auszug bleibt der Einstand geschätzt.
− Auslieferung von Titeln zu einem anderen Institut: CHF 50 pro Position.
Die Depotgebühr ist nach Vermögen gestaffelt und steht so in den Daten: CHF 20, 25, 37.50 und 50 pro Quartal, zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Courtage-Staffel gilt für die Schweiz, die USA und das Vereinigte Königreich; Deutschland, Euronext und die übrigen Plätze haben in den unteren Stufen eigene Sätze.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
PostFinance im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: — · Generalversammlung: ja
+ Die Depotgebühr von CHF 18 pro Quartal kommt im selben Zug als Courtagen-Guthaben zurück. Wer regelmässig kleine Beträge kauft, zahlt sie faktisch nicht: Drei Käufe à CHF 500 pro Quartal kosten genau die CHF 18, die gutgeschrieben wurden.
+ Die günstigste Stufe an der SIX kostet CHF 6 bis zu einer Auftragsgrösse von CHF 500. Für kleine Sparraten günstiger als die meisten Kantonalbanken im Vergleich, aber nicht die Spitze: Saxo und Swissquote beginnen bei CHF 3, TradeDirect bei CHF 3.90.
− Der Steuerauszug kostet CHF 97.30 pro Stück. Gratis ist er bei fünf der erfassten Schweizer Anbieter: Saxo, neon sowie der Aargauischen, der Berner und der Schwyzer Kantonalbank.
− Die Ausbuchung zu einem anderen Institut kostet CHF 108.10 pro Titel, dazu CHF 54.05 für den Depotstellenwechsel. Bei zehn Positionen ist der Wechsel damit vierstellig.
− Die Courtage steigt in Stufen steil an: Ab CHF 150'001 sind es CHF 300 pro Auftrag. Für grössere Einmalanlagen ist das teuer.
− Keine Verzinsung des Guthabens, in keiner Währung. Der Sollzinssatz liegt bei 9.50 %.
− Das E-Trading setzt ein Privatkonto voraus. Das günstigste Bankpaket kostet CHF 5 im Monat und entfällt erst ab CHF 25'000 Anlagevermögen — bei kleineren Depots sind das CHF 60 im Jahr, die keine Depotgebühr sind und trotzdem bezahlt werden. Als Kontoführung steht hier deshalb ein Strich statt einer Null: Null hiesse gratis, und das stimmt nicht.
Die eingetragene Staffel gilt für SIX Swiss Exchange und BX Swiss. Für ausländische Börsen verlangt PostFinance eigene Sätze in der Börsenwährung (NYSE, NASDAQ: USD 15 bis USD 300 je nach Auftragsgrösse); in der Rechnung dieser Seite steht an ihrer Stelle der Schweizer Satz, weil ein umgerechneter Frankenbetrag mit jedem Kurs anders ausfiele. Die Vergleichszeile ist dafür mit «CH-Satz im Ausland» gekennzeichnet. Alle Preise verstehen sich inklusive 8.1 % Mehrwertsteuer.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Interactive Brokers im Detail
Broker · keine Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: — · Generalversammlung: —
+ Keine Schweizer Umsatzabgabe — kein Schweizer Effektenhändler. Bei grossen Beträgen der grösste Einzelposten, den man spart.
+ Keine Depotgebühr, keine Kontoführungsgebühr, keine Inaktivitätsgebühr und kein Mindestguthaben.
+ Im Tiered-Modell liegt die Mindestgebühr bei CHF 1.50 und die Courtage ist bei CHF 49 pro Auftrag gedeckelt — für grosse Einzelorders der tiefste Satz unter den erfassten Anbietern.
+ Der Devisenwechsel kostet 0.20 Basispunkte vom Umsatz, also 0.002 % — ein Bruchteil dessen, was Schweizer Anbieter für denselben Vorgang verlangen.
− Liefert keinen Schweizer Steuerauszug. Wer einen braucht, kauft ihn bei einem Drittanbieter oder erstellt das Wertschriftenverzeichnis von Hand.
− Vertragspartner für Schweizer Kunden ist die Interactive Brokers (U.K.) Limited mit Gerichtsstand London — im Streitfall gilt englisches Recht.
− Keine Schweizer Einlagensicherung. Für UK-Konten greift der britische FSCS bis GBP 85'000; die oft genannten USD 500'000 der US-amerikanischen SIPC gelten für die US-Gesellschaft, nicht für den Schweizer Vertragspartner.
− Auf den Devisenwechsel erhebt IBKR zusätzlich eine Mindestgebühr je Umrechnung. Ihre Höhe steht nicht in den öffentlichen Konditionen, und bei kleinen Beträgen bestimmt sie den Preis — nicht der Prozentsatz.
− Der Negativzins auf Frankenguthaben stand am 26.08.2026 bei −0.488 Prozent und am Tag darauf bei −0.440. Die Seite trägt **kein Stand-Datum**, und ob die Schwelle bei CHF 100'000 oder USD 50'000 liegt, widerspricht sich innerhalb derselben Seite. Zinsen altern schneller als Gebühren — die Zahl hier ist der Stand vom 27.08.2026.
− Die Null in der Zinsspalte ist der Satz **unterhalb** der Schwelle. Wer mehr Franken liegen lässt, zahlt drauf: Der Negativsatz greift laut Anbieterseite ab CHF 100'000 — an anderer Stelle derselben Seite ab USD 50'000 Guthaben. Weil sich die beiden Angaben widersprechen und die Zahl sich täglich ändert, steht in der Spalte der Basissatz und die Einschränkung hier.
Eingetragen ist das Tiered-Modell mit SmartRouting: 0.05 % vom Auftragswert, mindestens CHF 1.50 und höchstens CHF 49.00 je Auftrag — so stehen die Zahlen auch in der Tabelle. Es rechnet Börsen-, Clearing- und Regulierungsgebühren zusätzlich ab. Das Fixed-Modell nimmt denselben Prozentsatz bei CHF 5.00 Mindestgebühr und ohne Obergrenze, enthält dafür alle Ausführungskosten — die beiden lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen. Der Fremdwährungsaufschlag steht bewusst leer: Der Prozentsatz allein (0.002 %) würde die Kosten eines Sparplans um ein Vielfaches unterschätzen, weil die Mindestgebühr je Umrechnung nicht öffentlich ist.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Revolut im Detail
Neobank · keine Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: nein · Generalversammlung: ja
+ Keine Schweizer Umsatzabgabe — kein Schweizer Effektenhändler.
+ Keine Verwahrungsgebühren, und das Standard-Abo kostet nichts.
+ Eine kommissionsfreie Order pro Monat im Standard-Abo; Plus 3, Premium 5, Metal und Ultra je 10.
+ Für ausgewählte ETPs fällt über die Funktion «Investitionspläne» weder bei regelmässigen noch bei Einmalkäufen eine Kommission an.
− Kein Schweizer Steuerauszug, nur ein Kontoauszug je Währung. Das Wertschriftenverzeichnis entsteht von Hand.
− Die Anlagedienstleistungen erbringt die Revolut Securities Europe UAB in Litauen — und sie sind ausdrücklich nicht für alle Schweizer Revolut-Kunden verfügbar.
− Keine Schweizer Einlagensicherung; das Bankkonto führt die Revolut Bank UAB in Litauen.
− Der Übertrag zu einer Drittanbieter-Plattform kostet USD 35 pro Position.
− Der Währungswechsel ist im Standard-Abo auf CHF 1'250 pro Monat begrenzt; darüber 1 %. Am Wochenende kostet jeder Wechsel 1 %.
− Kommissionsfrei sind nur die ersten Orders im Monat; jede weitere kostet 0.25 %.
− Auf der Einstiegsstufe ist **eine** Order im Monat kommissionsfrei, und nur für ausgewählte Produkte — kein Sparplan im Sinne einer regelmässigen, gebührenfreien Ausführung. Das Feld steht deshalb auf «nicht geprüft» statt auf «ja».
Eingetragen ist das Standard-Abo; Ultra und Trading Pro zahlen 0.12 % statt 0.25 %. Der Übertrag hinaus steht nicht im Zahlenfeld, weil er in US-Dollar berechnet wird und ein umgerechneter Frankenbetrag Scheingenauigkeit wäre. Der Fremdwährungsaufschlag ist bedingt: 0 % werktags innerhalb des Wechsellimits, 1.0 % darüber und am Wochenende — eingetragen ist 1.0, weil wer regelmässig ausländische Titel kauft das Limit fast zwangsläufig überschreitet.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Cornèrtrader im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Mit 0.12 % an der SIX auf der Einstiegsstufe eine der günstigsten Courtagen im Feld — die SIX-Börsengebühr von 0.01 % ist enthalten.
+ Bis CHF 10'000 Depotwert fallen für Aktien und ETFs keine Depotgebühren an.
+ Der Schweizer Steuerausweis kostet CHF 20 pro Steuerjahr und wird automatisch einmal jährlich erstellt.
+ Kontoeröffnung kostenlos, Mindesteinlage CHF 1'000. Eingehende Wertpapierübertragungen sind gebührenfrei.
+ Mit mehr Depotvermögen sinkt der Satz: 0.10 % ab CHF 100'000, 0.08 % ab CHF 250'000, 0.07 % ab CHF 500'000.
− Die Courtage staffelt nach Depotgrösse, nicht nach Auftragsgrösse. Wer klein anfängt, zahlt dauerhaft den höchsten Satz.
− Ab CHF 10'000 Depotwert wird die Depotgebühr quartalsweise fällig, als Treppe statt als Prozentsatz: CHF 20 pro Quartal bis CHF 50'000, CHF 25 bis 100'000, CHF 50 bis 250'000. Auf ein Depot von CHF 30'000 sind das CHF 80 im Jahr — 0.27 %.
− Auf allen administrativen Gebühren kommt die Mehrwertsteuer von 8.1 % dazu.
− Fremdwährungsaufschlag 0.5 % bei Umrechnungen zu Handelsaufträgen, 0.80 % im Zahlungsverkehr.
− Ausgehende Wertpapierübertragung CHF 65 pro Position; ein Wechsel des Börsenplatzes CHF 150 pro ISIN.
− Keine Verzinsung des Guthabens in CHF, EUR und USD.
− Eingehende Übertragungen werden erst ab einem Wert von CHF 30'000 angenommen.
− Für ausländische Börsen verlangt Cornèrtrader 0.15 Prozent mit einer Mindestgebühr von **USD 15** — nicht in Franken. Unser Modell rechnet in Franken, und einen Dollarbetrag als Frankenbetrag einzutragen wäre eine Währungsverwechslung. Deshalb steht bei den Auslandskosten ein Strich: Sie sind höher als die Inlandssätze in der Tabelle, um wie viel hängt am Wechselkurs.
− Was als «inaktives Konto» gilt, definiert der Anbieter nirgends. Die vom Anbieter genannten CHF 100 im Jahr stehen deshalb nicht in der Rechnung — eine Gebühr, deren Auslöser niemand kennt, ist keine belegte Zahl.
Eingetragen ist die Einstiegsstufe CONSISTENCY (Depot ab CHF 1'000) an der SIX. Die Stufen richten sich nach Depotvolumen, nicht nach Auftragsgrösse — das Schema staffelt nach Auftragswert, deshalb nur eine Stufe. Die beiden Punkte, die hier offen standen, sind eingetragen: die Mindestcourtage von CHF 9 und die Betragstreppe der Depotgebühr — bis CHF 10'000 Depotwert nichts, danach CHF 20 bis 70 je Quartal, ab CHF 1 Mio. 0.05 % im Jahr, gedeckelt bei CHF 5'000.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
UBS im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Eröffnung in der App, kostenlos, ohne Mindestvermögen.
+ Ein Schweizer Steuerauszug kostet CHF 50 zuzüglich Mehrwertsteuer — solange die Geschäftsbeziehung ausschliesslich key4-trading-Depots umfasst.
+ 50 % Rabatt für Personen unter 26 sowie für Studierende unter 30 mit UBS key4 banking oder Bankpaket UBS me.
− Mit 0.75 % pro Auftrag eine der höchsten Courtagen im Feld — nur die St. Galler mit 1.2 % und die Schwyzer Kantonalbank mit 1.1 % verlangen auf der Einstiegsstufe mehr. Ein Kauf über CHF 10'000 kostet CHF 75 — bei Saxo sind es CHF 8.
− Auf Transaktionen in Fremdwährung bis zu 1.70 % Aufschlag auf das Devisengeschäft. Er entfällt nur, wenn ein Fremdwährungskonto in der entsprechenden Währung verwendet wird.
− Depotverwahrung 0.35 % pro Jahr, vierteljährlich belastet — der höchste Satz im Feld. In Franken können Häuser mit einer Mindestgebühr je Position trotzdem teurer sein: Die ZKB verlangt CHF 36 im Jahr je Titel.
− Nur drei Märkte handelbar: SIX Swiss Exchange, NYSE/NASDAQ und Deutsche Börse Xetra.
Erfasst ist UBS key4 trading, das selbstverwaltete Online-Angebot; das klassische UBS Wertschriftendepot hat andere Konditionen. Der Fremdwährungsaufschlag ist ein Höchstwert («bis zu 1,70 %»), kein fester Satz. Die Ein- und Auslieferungspreise stehen in einer separaten Broschüre (ubs.com/fdleg), die nicht abgerufen werden konnte.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Zürcher Kantonalbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Staatsgarantie des Kantons Zürich — über die Einlagensicherung hinaus.
+ Einlieferung, Depotübertrag innerhalb der Bank und Umregistrierung von Namentiteln kosten nichts.
+ Depoteröffnung und Depotsaldierung sind kostenlos.
+ Wer ausschliesslich Produkte der Zürcher Kantonalbank inklusive Swisscanto hält, zahlt 0.20 % statt 0.30 % — und der Mindestpreis von CHF 50 pro Depot entfällt.
− Mindestgebühr CHF 50 pro Auftrag über die digitalen Kanäle. Wer monatlich für CHF 500 kauft, zahlt 10 % Gebühr — für einen Sparplan unbrauchbar.
− Nicht digital erteilte Aufträge kosten das Doppelte: 1.00 % und mindestens CHF 100.
− Depotgebühr 0.30 % pro Jahr im Inland, 0.40 % im Ausland verwahrt — je mindestens CHF 3 bzw. CHF 4 pro Monat und Position. Zehn ausländische Kleinpositionen kosten allein an Mindestgebühren CHF 480 im Jahr.
− Auf alle Depotgebühren kommt die Mehrwertsteuer; die genannten Sätze sind Nettopreise.
− Auslieferung an ein anderes Institut CHF 100 pro Position, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Eingetragen ist die Staffel «digitale Kanäle» für Aktien und andere börsengehandelte Papiere Schweiz; der Tarif gilt für das Gesamtvolumen des Auftrags. Für ausländische Aktien gelten 0.70 / 0.60 / 0.50 %. Die zusätzliche Mindestgebühr von CHF 3 pro Monat und Position ist abgebildet und steht als CHF 36 im Jahr je Position in den Daten — bei mehreren Kleinpositionen ist sie der grösste Posten. Der Fremdwährungsaufschlag ist ein Höchstwert. Alle Depot- und Liefergebühren zuzüglich Mehrwertsteuer.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Raiffeisen im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: —
+ Mindestcourtage CHF 5 im E-Banking — per 1. Januar 2026 von CHF 40 gesenkt. Damit erstmals für kleine Sparraten brauchbar.
+ Courtagen sind mehrwertsteuerfrei.
+ Das Abrechnungskonto zur Wertschriften-Abwicklung wird gebührenfrei geführt.
+ Bis zum 26. Lebensjahr fallen keine Depotgebühren an.
+ Echter Staffeltarif: Über CHF 100'000 werden nur noch 0.10 % auf den übersteigenden Teil berechnet, nicht der volle Satz auf den Gesamtbetrag.
− Mit 0.50 % auf die ersten CHF 100'000 einer der höheren Sätze; ein Kauf über CHF 10'000 kostet CHF 50.
− Depotgebühr 0.25 % pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer, mindestens CHF 5 pro Quartal je Depot und CHF 1.25 pro Quartal je Position.
− Auf Titel aus «aufwändigen Märkten» — darunter USA, Kanada, Japan, Australien — kommt 0.10 % pro Jahr dazu. Ein US-lastiges Depot zahlt 0.35 %.
− Die Währungsumrechnungskosten werden im Preisblatt genannt, aber nicht beziffert.
− Jede Raiffeisenbank ist rechtlich selbstständig und setzt ihre Preise selbst; Raiffeisen Schweiz gibt nur Empfehlungen ab. Bei der eigenen Bank können die Werte abweichen.
Die Courtage ist ein Grenzsatz-Tarif: 0.50 % auf die ersten CHF 100 000 plus 0.10 % auf jeden Franken darüber. Sie steht als marginale Staffel in den Daten und wird abschnittsweise gerechnet; die frühere Näherung mit durchgehend 0.50 % ist damit erledigt. Die Depotgebühren stammen aus dem Preisblatt EINER Mitgliedsbank (Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal, gleiche Dokumentnummer wie das zentrale Blatt); dass alle rund 200 Banken sie unverändert übernehmen, ist nicht belegt.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Migros Bank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Feste Courtage CHF 40 pro Auftrag im E-Banking — bis CHF 100'000 unabhängig von der Auftragsgrösse, darüber kommen 0.02 % dazu. Bei einem Auftrag über CHF 100'000 günstiger als jede prozentuale Staffel einer Schweizer Bank im Vergleich: CHF 40 gegen CHF 50 bei der Bank Cler und CHF 500 bei der ZKB.
+ Die automatische Eintragung ins Aktienregister ist kostenlos, die manuelle kostet CHF 30.
+ Die Eintrittskarte zur Generalversammlung ist kostenlos.
+ Kontoführung des Privatkontos, Einlieferung von Titeln und Übertrag innerhalb der Bank kosten nichts.
+ Das jährliche Vermögensverzeichnis ist kostenlos.
− Die feste Courtage trifft kleine Aufträge hart: Ein Kauf über CHF 500 kostet 8 % Gebühr. Für einen Sparplan untauglich.
− Das Steuerverzeichnis kostet extra, pro Position: CHF 5 je Konto und Valor für Kurs und Kurswert, CHF 6 für den steuerbaren Ertrag, CHF 8 mit pauschaler Steueranrechnung oder US-Steuerrückbehalt — mindestens CHF 25 im Jahr, zuzüglich Mehrwertsteuer.
− Verwahrungsgebühr 0.230 % pro Jahr unter CHF 750'000, mindestens CHF 50 je Depot, zuzüglich Mehrwertsteuer.
− Auslieferung an ein anderes Institut CHF 100 pro Position elektronisch, physisch CHF 200 für Schweizer und CHF 350 für ausländische Valoren.
− Ein Sparplan ist nur für Migros-Bank-Fonds gebührenfrei — für Aktien und ETFs gibt es keinen.
− Ab CHF 100'000 Auftragswert kommt ein Zuschlag auf den gesamten Betrag: 0.020 % an Schweizer, 0.100 % an ausländischen Börsenplätzen.
Eingetragen ist der E-Banking-Preis für Aktien, ETFs, Fonds, Obligationen und strukturierte Produkte: CHF 40 je Kauf oder Verkauf, ohne Staffel bis CHF 100'000. Über einen Betreuer kostet derselbe Auftrag CHF 100. Der Zuschlag ab CHF 100'000 ist abgebildet: CHF 40 Grundgebühr plus 0.020 % auf den ganzen Betrag. Die Verwahrungsgebühr sinkt ab CHF 750'000 auf 0.210 % und ab CHF 1.5 Mio. auf 0.190 %; alle drei Stufen stehen in den Daten. Verwahrungs- und Lieferpreise zuzüglich Mehrwertsteuer.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
neon im Detail
Neobank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: nein · Generalversammlung: nein
+ Der eCH-0196-Steuerauszug kostet nichts — und zwar in jedem Abo, von neon free bis metal. Damit ist neon einer der wenigen Anbieter, bei denen der Auszug im Preis enthalten ist.
+ Keine Depotgebühr und keine Kontoführungsgebühr.
+ Mindestcourtage CHF 1 — zusammen mit Yuh die tiefste im Vergleich.
− Gehandelt wird nur an der BX Swiss und nur in Franken. Wer US-Titel direkt kaufen will, kann das hier nicht.
− Kein Eintrag ins Aktienregister und kein Stimmrecht an der Generalversammlung.
− Der Steuerauszug hängt an neon invest: Wer nur ein Konto führt, bekommt im Januar ein PDF und keinen elektronischen Auszug. Das Gemeinschaftskonto neon duo deckt er nicht ab.
− Depotübertrag hinaus kostet CHF 100 je Position.
neon ist keine Bank. Die Banklizenz, die Einlagensicherung und der Abzug der Stempelsteuer liegen bei der Hypothekarbank Lenzburg AG — wer hier ein Depot eröffnet, ist rechtlich deren Kunde.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
Aargauische Kantonalbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Der Steuerauszug ist im Preis enthalten und kostet nichts extra.
+ Staatsgarantie des Kantons Aargau nach § 5 des Kantonalbankgesetzes — für alle Verbindlichkeiten ausser nachrangigen Darlehen.
+ Eintrag ins Aktienregister und Stimmrecht an der Generalversammlung sind möglich.
− Mindestcourtage CHF 40 je Auftrag. Wer für CHF 1'000 kauft, zahlt damit vier Prozent.
− Die Mindestcourtage gilt je täglicher Teilausführung, nicht je Auftrag — ein Auftrag, den die Börse an zwei Tagen ausführt, kostet zweimal. Das steht in keinem Vergleichsportal.
− Depotgebühr 0.32 % pro Jahr, mindestens CHF 100, ohne Deckel.
− Der Fremdwährungsaufschlag steht bei den Kostenangaben als Strich — und das heisst hier nicht «unbekannt», sondern **«nicht offengelegt»**. Das Preisverzeichnis führt die Devisenspreads auf Seite 10 ausdrücklich als Posten, der in der Pauschalgebühr nicht enthalten ist: Die Kosten gibt es also, die Bank beziffert sie nur nirgends. Achtung bei fremden Vergleichen: Die 1.75 Prozent, die man in denselben Unterlagen findet, sind der Aufschlag bei Karteneinsatz und gelten nicht für Wertschriften.
Gewählt ist die Eigenverwaltung, also das selbst gesteuerte Depot mit E-Banking-Sätzen. Die Staatsgarantie deckt Verbindlichkeiten der Bank; für die Wertschriften im Depot spielt sie keine Rolle, weil die ohnehin abgesondert werden.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
Basler Kantonalbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Einheitspreis CHF 30 je Auftrag an der SIX, unabhängig vom Betrag. Bei grossen Orders einer der günstigsten Schweizer Anbieter.
+ Staatsgarantie des Kantons Basel-Stadt nach § 9 Abs. 1 des Kantonalbankgesetzes.
− Mindestens CHF 7.50 im Jahr je Position in Schweizer Namenaktien — bei zwanzig Titeln CHF 150, unabhängig vom Depotwert. Diese Angabe führt keines der drei verglichenen Portale.
− Der Steuerauszug kostet CHF 75 bis 250 je nach Positionszahl, zuzüglich Mehrwertsteuer.
− Depotübertrag hinaus CHF 120 je Position.
− Ob ein ETF als Börsenabschluss (CHF 30) oder als Anlagefonds (0.75 %, mindestens CHF 40) gilt, sagt das Verzeichnis nicht — bei einer Order über CHF 10'000 ist das der Unterschied zwischen CHF 30 und CHF 75.
Gewählt ist BKB Easy-Trading ohne Beratung, Auftrag über E-Banking. Nicht zu verwechseln mit der Bank Cler, die zur selben Gruppe gehört und ein fast gleich benanntes Produkt führt — die Staatsgarantie gilt für sie ausdrücklich nicht.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
Berner Kantonalbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Der Steuerauszug ist gratis.
+ Depotübertrag hinaus CHF 60 je Position — der günstigste unter den Kantonalbanken im Vergleich.
+ Eintrag ins Aktienregister und Eintrittskarte zur Generalversammlung kosten nichts.
− Feste Frankenbeträge je Auftragsgrösse: eine Order über CHF 100'000 kostet CHF 258.
− Keine Staatsgarantie mehr. Sie wurde 2006 aufgehoben; die Übergangsregelung lief 2013 aus. Wer die BEKB als Kantonalbank mit Staatsgarantie führt, liegt falsch.
− Depotgebühr 0.24 % pro Jahr, mindestens CHF 50, ohne Deckel.
Gewählt ist das Execution-only-Depot, nicht die teurere Plus-Variante und nicht das beratene Depot.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-26
St. Galler Kantonalbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Eintrag ins Aktienregister und Stimmrecht sind möglich.
+ Staatsgarantie des Kantons St. Gallen nach Art. 6 des Kantonalbankgesetzes.
− Der Steuerauszug kostet CHF 5 je Position, mindestens CHF 30 und höchstens CHF 380 im Jahr — bei zwanzig Titeln also CHF 100 plus Mehrwertsteuer.
− Zusätzlich 0.20 Prozent Depotgebühr auf Drittfonds, ausdrücklich einschliesslich ETFs, und 0.10 Prozent auf Titel mit ausländischem Valorendomizil. Diese Zuschläge führt keines der beiden verglichenen Portale.
− Retrozessionen werden im Paket DIRECT nicht zurückerstattet.
− Mindestcourtage CHF 40 je Auftrag.
− Für die Courtage steht hier ein Strich, obwohl die Bank eine Staffel veröffentlicht — und das ist Absicht. Publiziert ist die **Bruttostaffel** (1.20 bis 0.50 Prozent); wer elektronisch aufgibt, zahlt davon die Hälfte. Die rabattierten Sätze nennt die SGKB nirgends als Zahl, und die Bruttostaffel hier einzutragen hiesse, jeden elektronischen Auftrag doppelt so teuer zu zeigen, wie er ist. Ein Strich sagt weniger, aber nichts Falsches.
Gewählt ist das Anlagepaket DIRECT. Die hier genannten Sätze sind die Bruttostaffel; für elektronische Aufträge gibt es 50 Prozent Rabatt, die rabattierten Sätze stehen aber nirgends als Zahl und sind deshalb nicht erfasst.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
Bank Cler im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: —
+ SIX-Courtage 0.25 Prozent, mindestens CHF 5 und höchstens CHF 50 je Auftrag — der Deckel macht grosse Orders günstig.
+ Keine Mindestdepotgebühr in der App-Variante.
+ Eintrag ins Aktienregister auf den eigenen Namen.
− Keine Staatsgarantie. Das Kantonalbankgesetz Basel-Stadt schliesst Tochtergesellschaften in § 9 Abs. 2 lit. d ausdrücklich aus — wer die Bank Cler wegen der Basler Kantonalbank für staatlich gedeckt hält, irrt.
− Der Steuerauszug kostet CHF 75 bis 250 je nach Positionszahl.
− Einen Sparplan gibt es in Zak Invest bisher nicht.
− Der Fremdwährungsaufschlag beim Wertschriftenhandel ist nirgends beziffert. Die 2 Prozent aus dem Kontoblatt gelten für Kartenzahlungen und nicht für Wertschriften.
− Die 0.05 Prozent Guthabenzins gelten nur bis CHF 25'000 auf dem Konto; darüber verzinst die Bank mit 0.0 Prozent. Das Zinsfeld dieser Seite trägt einen einzigen Satz und kann die Schwelle nicht abbilden — hier steht deshalb der Satz, den die meisten bekommen, nicht der für grosse Guthaben.
Gewählt ist Zak Invest, die selbst gesteuerte Variante in der App. Daneben führt die Bank Cler ein Easy-Trading-Depot im E-Banking mit anderen Preisen — Einheitspreis CHF 30 je Auftrag, dafür Depotgebühr mit Minimum.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
cash — bank zweiplus im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: —
+ Einheitspreis CHF 29 je Auftrag, ohne Mindestdepot, ohne Abo und ohne Aktionsfrist — der Preis steht seit 2022 unverändert im Verzeichnis.
+ Ein ETF kostet ausdrücklich dasselbe wie eine Aktie.
+ Einlieferung von aussen ist gratis.
− Depotübertrag hinaus CHF 150 je Position. Bei zehn Titeln sind das CHF 1'500 beim Wechsel.
− Der Sparplan kostet 1 Prozent je Ausführung.
− Ob der Steuerauszug maschinenlesbar ist, sagt der Anbieter nirgends — für CHF 100 im Jahr die wichtigste offene Frage.
− Der Fremdwährungsaufschlag wird laut Verzeichnis von der Bank frei bestimmt und ist nicht beziffert.
Konto und Depot führt die bank zweiplus ag; cash.ch ist die Marke eines Medienhauses. Wer hier eröffnet, wird Kunde der Bank, nicht des Portals.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
TradeDirect im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: — · Generalversammlung: ja
+ Feste Frankenbeträge ab CHF 3.90 für kleine Aufträge — für Sparpläne einer der günstigsten Schweizer Anbieter.
+ Einlieferung von aussen ist gratis.
+ Stimmrecht an der Generalversammlung ist möglich.
− Keine Staatsgarantie, obwohl Kantonalbank. Im Gesetz über die Banque Cantonale Vaudoise kommt das Wort Garantie kein einziges Mal vor, und die Bank schreibt im Geschäftsbericht selbst, ihre Verpflichtungen seien nicht vom Kanton garantiert.
− Der Preis des Steuerauszugs wird nicht veröffentlicht, sondern erst bei der Bestellung genannt.
− Die Depotgebühr wird je Quartal berechnet; auf das Jahr umgerechnet wäre sie eine abgeleitete Zahl und steht deshalb nicht in der Tabelle.
Die Preisunterlagen liegen teils nur auf Französisch vor. Die Depotgebühr ist erfasst, aber nicht eingetragen: Der Anbieter nennt 0.025 Prozent je Quartal mit Minimum und Deckel je Quartal — jede Jahreszahl daraus wäre gerechnet und nicht abgelesen.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
Schwyzer Kantonalbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: ja · Generalversammlung: ja
+ Der Schweizer Steuerauszug ist im E-Depot enthalten.
+ Ein ETF kostet dasselbe wie eine Schweizer Aktie.
+ Unbeschränkte Staatsgarantie des Kantons Schwyz nach § 7 des Kantonalbankgesetzes, ausgenommen nachrangige Verbindlichkeiten.
+ Eintrag ins Aktienbuch nach den Depotbedingungen.
− Mindestcourtage CHF 100 je Auftrag — die höchste im ganzen Vergleich. Für Sparpläne ungeeignet.
− Ausländische Aktien kosten 1.70 statt 1.10 Prozent.
− Der Sparplan ist nicht gratis: 0.50 Prozent, und nur auf hauseigene Fonds.
− Die Produktseite zum E-Depot ist verschwunden; das Factsheet liegt noch, antwortet unter zwei Pfaden aber mit einer Fehlerseite. Keines der vier verglichenen Portale führt diese Bank.
Die genannten Sätze sind die Standardtarife. Für das E-Depot nennt die Bank eine Reduktion von 50 Prozent, ohne die reduzierten Sätze als Zahl auszuweisen — sie sind deshalb nicht erfasst. Nicht zu verwechseln: Der deutsche Steuerreport zu CHF 12 je Position ist nicht der Schweizer Auszug.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-27
VZ Depotbank im Detail
Bank · Schweizer Einlagensicherung · Aktienregister: — · Generalversammlung: —
− Die Pauschalgebühr steht auf derselben Seite mit zwei verschiedenen Werten. Solange das so ist, lässt sich hier keine Zahl nennen.
− Weder Devisenaufschlag noch Übertragspreise noch ein Preis für den Steuerauszug sind veröffentlicht.
− Über CHF 100'000 Transaktionsvolumen kommen 0.05 Prozent zur Grundgebühr dazu. Ob der Satz auf den ganzen Betrag oder nur auf den Teil darüber gilt, sagt die Tabelle nicht — bei CHF 200'000 ist das der Unterschied zwischen CHF 89 und CHF 139.
− Asiatische, pazifische und afrikanische Börsen kosten CHF 129 statt CHF 59 je Auftrag. In der Tabelle steht der europäisch-nordamerikanische Satz; wer dort handelt, rechnet mehr als das Doppelte.
− Nicht börsenkotierte Anlagen lassen sich online gar nicht handeln — nur telefonisch, und dort kostet jeder Auftrag CHF 140 plus 0.1 Prozent.
− Zur Depotgebühr von 0.07 Prozent kommen 0.03 Prozent Pauschale für fremde Depotspesen. Die Kontoführung von CHF 10 je Quartal fällt **je Konto** an — wer ein Fremdwährungskonto führt, zahlt sie zweimal.
Erfasst ist das Einzelpreis-Modell mit Auftrag über das Finanzportal. Daneben bietet das VZ eine Pauschale, die Depotgebühr und Kontoführung ersetzt — sie steht auf derselben Seite mit zwei verschiedenen Werten (0.24 und 0.35 Prozent) und ist deshalb hier nicht erfasst. Die beiden Modelle schliessen sich aus.
Preisverzeichnis des Anbieters · abgelesen am 2026-08-28
Wie gerechnet wird — und was nicht drin ist
Die Reihenfolge oben ist eine Rechnung, keine Note. Sie addiert vier Posten über den gewählten Zeitraum: die Courtage für deine Ordergrösse, die eidgenössische Umsatzabgabe — nur bei einem Schweizer Effektenhändler —, den Fremdwährungsaufschlag auf dem ausländischen Anteil und die Depotgebühr auf dem wachsenden Bestand. Jede Zahl stammt aus dem Preisverzeichnis des Anbieters selbst, mit dem Tag, an dem jemand hingeschaut hat.
Weil die Rechnung nicht alles kennt, steht hier, was sie auslässt. Kein anderer Vergleich, den wir geprüft haben, sagt das — und eine Summe ohne ihre Ränder liest sich als vollständig, obwohl sie es nicht ist.
- Was der Steuerauszug kostetEr steht in der Tabelle, geht aber nicht in die Kostenrechnung ein — weil er je nach Anbieter pro Jahr, pro Position oder gar nicht anfällt und wir dafür wissen müssten, wie viele Titel du hältst. Die Spanne ist gross: von gratis bis über CHF 170 im Jahr bei zwanzig Positionen.
- Was der Wechsel zu einem anderen Anbieter kostetFällt einmalig an, mal Anzahl Positionen — bei zwanzig Positionen und CHF 100 je Position sind das CHF 2'000. Die Rechnung hier vergleicht das Halten, nicht das Wechseln.
- Was die Einlieferung von aussen kostetDieselbe Einmalzahlung in die andere Richtung. Mehrere Anbieter übernehmen sie, wenn du zu ihnen wechselst — das steht in der Tabelle des Anbieters.
- Die Gebühr fürs NichthandelnTrifft nur, wer ein Jahr lang gar nichts tut. Da die Rechnung von regelmässigen Käufen ausgeht, fiele sie ohnehin nicht an — wer aber eine Pause plant, sieht sie in der Tabelle.
- Die Mehrwertsteuer, wo ein Anbieter netto ausweistFünf der erfassten Anbieter nennen ihre Preise ohne die 8.1 Prozent, die anderen mit. Die Rechnung nimmt die Zahlen so, wie sie im Preisverzeichnis stehen. Bei einer Depotgebühr von CHF 200 sind das CHF 16 Unterschied — und der Anbieter, der netto ausweist, sieht dadurch günstiger aus. In der Tabelle steht bei jedem Anbieter, welche der beiden Angaben gilt.
- Zuschläge neben der CourtagentabelleManche Anbieter verlangen etwas, das in keiner Courtagenzeile steht — Swissquote zum Beispiel CHF 0.85 je Transaktion für Echtzeitkurse. Solche Posten sind erfasst, wo wir sie gefunden haben, gehen aber nicht in die Rechnung ein.
- Was ein Bankpaket kostet, das man haben mussDas E-Trading von PostFinance setzt ein Privatkonto voraus; das günstigste kostet CHF 5 im Monat. Solche Voraussetzungen sind keine Depotgebühr und stehen deshalb nicht in der Rechnung — bezahlt werden sie trotzdem.
- Der Unterschied zwischen ETF und AktieMehrere Anbieter verlangen für einen ETF weniger als für eine Aktie, und manche haben einen eigenen Sparplan-Tarif. Die Rechnung nimmt eine Staffel je Anbieter. Für einen reinen ETF-Sparplan liegt sie deshalb zu hoch.
- Börsengebühren und die Spanne zwischen Kauf- und VerkaufskursBeides fällt an, hängt aber am Handelsplatz und am Titel, nicht am Anbieter — es verschöbe die Reihenfolge nicht, würde aber jede Zahl gleichmässig erhöhen.
- Steuern auf deinen ErträgenEinkommenssteuer auf Dividenden und Zinsen hängt an deinem Wohnort und deinem Einkommen, nicht am Anbieter. Die eidgenössische Umsatzabgabe dagegen **ist** eingerechnet — sie fällt nur bei einem Schweizer Effektenhändler an und ist bei grossen Beträgen der grösste Einzelposten überhaupt.
- Der Währungsaufschlag auf DividendenDer Fremdwährungsaufschlag dieser Rechnung liegt auf dem **Handelsvolumen**. Wird eine Dividende in fremder Währung gutgeschrieben und in Franken gewandelt, nehmen mehrere Anbieter dafür eine eigene Marge — dieser Posten fehlt hier vollständig. Er trifft besonders, wer ausschüttende Titel hält und selten handelt: Wer nie kauft, zahlt trotzdem.
Womit wir uns selbst kontrollieren
Eine Fundstelle sagt, wo eine Zahl steht — nicht, ob wir sie richtig gelesen haben. Das ist beim Aufbau dieser Seite zweimal schiefgegangen: «CHF 25» für den Steuerauszug einer Bank stand tatsächlich im Preisverzeichnis, als Untergrenze eines Preises je Wertpapier; und eine Gebührenstaffel stand da, war aber abschnittsweise gemeint und wurde auf den Gesamtbetrag gerechnet. Beide Male war der Beleg einwandfrei und die Zahl falsch.
Deshalb wird jede Zahl zusätzlich gegen die bestehenden Vergleiche gehalten — nicht, um deren Zahl zu übernehmen, sondern weil eine Abweichung heisst, dass eine der beiden Seiten die Preisliste falsch liest. Dann wird beim Anbieter nachgesehen, bis klar ist, welche. Was danach offen bleibt, steht beim jeweiligen Anbieter im Klartext, mit beiden Zahlen.
Häufige Fragen
- Warum steht bei manchen Anbietern nichts?
- Weil die Preise dort noch niemand abgelesen hat. Die Preisverzeichnisse der Banken sind Tabellen, die erst im Browser entstehen, PDF-Anhänge oder Seiten hinter einem Login — ein automatischer Abruf liefert entweder nichts oder die halbe Tabelle. Ein geschätzter Wert wäre bequemer und würde dich Geld kosten. Wo nichts steht, ist die Preisliste des Anbieters verlinkt.
- Was ist die Stempelsteuer, und warum ist sie hier eine eigene Spalte?
- Die eidgenössische Umsatzabgabe zieht jeder Schweizer Effektenhändler ein: 0.075 Prozent auf inländische, 0.15 Prozent auf ausländische Titel — bei jedem Kauf und bei jedem Verkauf. Ein ausländischer Broker muss das nicht. Bei grossen Beträgen ist das der grösste Einzelposten überhaupt und übertrifft die ganze Courtage. Der Rechner oben berücksichtigt ihn je Anbieter.
- Warum ist der günstigste Anbieter nicht automatisch der beste?
- Weil ein Teil der Kosten keine Gebühr ist. Ein Broker ohne Schweizer Steuerauszug spart dir vielleicht dreissig Franken im Jahr und kostet dich jeden Frühling zwei Stunden Abtipparbeit — oder fünfzig Franken für ein Ersatzdokument. Deshalb steht unter der Kostentabelle, was gegen einen Anbieter spricht.
- Was hat das Aktienregister mit dem Broker zu tun?
- Hält die Bank Schweizer Namensaktien auf einen Sammelnamen, steht im Aktienregister die Bank und nicht du. Dann kommt keine Einladung zur Generalversammlung, es gibt kein Stimmrecht und keine Aktionärsgeschenke. Wer wegen der GV oder aus Überzeugung Aktionär ist, verliert genau das, wofür er Einzelaktien hält. Umgekehrt ist der Sammelname für andere ein Vorteil: Der eigene Name steht in keinem Register.
- Verdient ihr an einer Empfehlung mit?
- Nein. Keine Affiliate-Links, keine bezahlten Platzierungen, keine Reihenfolge gegen Geld. Die Sortierung ist die Kostenrechnung für deine Eingaben, sonst nichts. Ein Vergleich, der an einer Empfehlung mitverdient, ist keiner. Die Links zu den Anbietern sind gewöhnliche Links ohne Kennung.
- Warum stehen hier keine Firmenlogos?
- Weil ein Logo mehr behauptet als einen Namen. Logos sind Marken; sie auf einer Vergleichsseite zu zeigen, kann den Eindruck einer Zusammenarbeit erwecken, die es nicht gibt — und mit keinem der Anbieter besteht eine. Der Name in der Schrift dieser Seite identifiziert den Anbieter genauso zuverlässig und stellt keine Verbindung her, die nicht existiert.
Weiter
- Broker-Steuer-Vergleich — wer einen brauchbaren Steuerauszug liefert, an echten Auszügen gemessen.
- Depot übertragen — was dabei steuerlich passiert und warum dein Einstand nicht mitreist.
- Gebührenrechner — dasselbe mit den Sätzen von deiner eigenen Abrechnung.

